Brave - Browser mit eingebautem AdBlocker

Brave – Schneller und sicherer surfen mit dem neuen Browser

Geschrieben von Michael Sinnhuber am in News & Tipps

Brave - Browser mit eingebautem AdBlocker

Dass Google, facebook & Co wahre Datenkrallen sind, ist nichts Neues mehr. Über verschiedenste Wege (wie z.b. Cookies und Scripte) lesen und speichern all diese Unternehmen Daten über uns und unser Nutzerverhalten im Internet.

Nun hat der Erfinder von JavaScript, Brendan Eich, einen neuen Weg gefunden, das Web sicherer und das Surferlebnis schneller zu machen.

Der Java-Script Erfinder rettet das Web

In eigenen Wort wird Brave auf deren Website folgendermaßen beschrieben:

„The new Brave browser blocks the ads and trackers
that slow you down, spend your bandwidth,
and invade your privacy.
Now, Brave lets you contribute
to your favorite publishers automatically,
based on the sites you visit most.“

Es geht also nicht nur um das Blocken von Anzeigen, sondern um eine neue Denkweise im Web.

Brave – der Browser mit eingebautem AdBlocker

Sicherer surfen heißt bei Brave in erster Linie, das Ads und Tracker automatisch geblockt werden. Dadurch ist man sicherer unterwegs, da in letzter Zeit vermehrt auch „Schadcodes“ (sogenannte Malware) über ganz normal wirkende Anzeigen verbreitet werden. Man spricht dann auch „Malvertising“.

Und da mit dem „Nichtladen“ von Cookies, Ads und Trackern auch viel Datentraffic und PC-Ressourcen gespart werden, ist man schneller unterwegs und schont auch noch den Akku.

Zum Thema AdBlocker gibt es in den letzten Wochen und Monaten heiße Debatten. Viele User wollen keine Anzeigen sehen, Online Medien leben aber von der Werbung könnten die hochwertigen Content auf Dauer nicht zur Verfügung stellen, ohne dafür bezahlt zu werden. Auch daran haben die Browser-Hersteller gedacht.

Paid Content als Antwort auf den AdBlocker

Denn Brave ist nicht einfach nur ein neuer Browser, der gegen Ads arbeitet. Nein, die Gründer haben beim Blocken von Ads auch an diejenigen gedacht, die mit Werbung Geld verdienen, also vor allem an Online Medien.

Die Brave Gründer haben dazu ein eigenes Konzept erstellt, bei dem man als User für den konsumierten Content in verschiedenen Größenordnungen zahlen kann, um sich und seine Daten für AdTracker, Cookies usw. zu schützen. Die Verrechnung erfolgt dabei direkt über den Browser.

Brave - Sicherer surfen, Daten behalten

Auch wenn das für viele Menschen eigenartig erscheinen mag, weil Internet noch immer als Gratismedium wahrgenommen wird, so ist die Idee eigentlich ganz einfach. Je mehr Du zahlst, desto mehr Deiner Daten sind geschützt. Hier ein Überblick und Einblick

Wieviel ist Dir Deine Freiheit wert?

Jeder User kann also selber entscheiden, wieviel im seine eigenen Daten und somit seine Privatsphäre wert sind. „Ist das Produkt gratis, dann bist Du das Produkt“ heißt es schon seit geraumer Zeit. Und wenn Du in Zukunft nicht mehr das Produkt sein willst, kannst Du Dir mit Brave Deine Freiheit und die Deiner Daten erkaufen.

 

Mehr zu „Brave“ und Downloadmöglichkeiten gibt es unter https://brave.com/

 

Bildquellen: brave.com

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Michael Sinnhuber

Gründer und Geschäftsführer von "mcsinn - sinnvolles online marketing"Seit 1998 im Internet tätig als Webdesigner, Online Marketer, SEO, Präsentationen, Vortragender & Trainer uvm! Nebenbei noch Sportler und reisebegeistert ... Weitere Informationen sowie aktuelle Updates über mich finden Sie in meinem Blog sowie meinen Social Media Profilen - about.me - xing - google+ - facebook - twitter - pinterest - linkedin